Freiwillig aktiv

Manche nennen es Ehrenamt, andere Freiwilliges Engagement. Gemeint ist immer der Einsatz für andere. Beim dem man selbst aber auch gewinnt. Haben auch Sie Lust, sich ehrenamtlich zu engagieren? Beim ASB finden Sie zahlreiche Angebote und Möglichkeiten.

Werden Sie Erste-Hilfe-Ausbilder

Erste-Hilfe-Ausbildung
Foto: ASB/F. Zanettini

Haben Sie Spaß daran, anderen etwas beizubringen und Wissen zu vermitteln? Dann werden Sie Erste-Hilfe-Ausbilder beim ASB.

Was tun, wenn es im Haushalt oder im Straßenverkehr einen Unfall gibt? Das lernt man am besten in einem Erste-Hilfe-Kurs. Ausbilder in Erster Hilfe tragen also dazu bei, Leben zu retten. Außerdem sind sie bei den Kursen mit Menschen zusammen und können ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten ausbauen.

Voraussetzungen

Grundsätzlich kann jeder Erste-Hilfe-Ausbilder werden. Der ASB ermöglicht Ihnen eine fundierte fachliche und pädagogische Ausbildung und bietet regelmäßige Weiterbildungen für Kursleiter an. Außerdem bekommen Sie passendes Material für Ihre Kurse gestellt und können sich auch in verschiedenen Präsentationstechniken fortbilden.

Auf Wunsch können Sie verschiedene Zielgruppen unterrichten: Führerscheinbewerber oder Betriebssanitäter, Kindergartenkinder oder Schulsanitäter, Hundebesitzer, Eltern oder Senioren.

Auch, wie man einen Defibrillator für Laien richtig einsetzt, um im Notfall Leben zu retten, lernen Sie selbst und können Ihr Wissen an andere weitergebn.

Werden Sie Mitglied eines motivierten Teams und engagieren Sie sich jetzt als Erste-Hilfe-Ausbilder. Wir freuen uns auf Sie!

Sanitätsdienst bei Veranstaltungen

Sanitätsdienst bei Veranstaltungen
Foto: ASB/A. Heinrich

Bei großen öffentlichen Veranstaltungen, wie etwa Open-Air-Konzerten oder Fußballspielen, wird die medizinische Versorgung durch den Sanitätsdienst des ASB übernommen.

Wenn bei größeren Veranstaltungen viele Menschen zusammen kommen, besteht ein größeres Unfall-Risiko. Oft würde es auch zu lange dauern, bis der normale Rettungsdienst zur Hilfe kommt. Damit die Besucherinnen und Besucher auch im Notfall gut versorgt sind, übernimmt der Sanitätsdienst des ASB die medizinische Erstversorgung.

Hilfe bei großen und kleineren Verletzungen

Ob Insektenstiche, Schnittverletzungen oder Kreislaufzusammenbrüche – die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer helfen sofort. Meistens haben sie es zwar mit kleineren Verletzungen zu tun, jedoch steht auch für schwerere Verletzungen medizinisch qualifiziertes Personal bereit.

Falls eine Weiterbehandlung erforderlich ist, organisiert der Sanitätsdienst des ASB auch den Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Die Anzahl der Helferinnen und Helfer, sowie ihr Ausbildungsgrad richten sich immer nach der Besucheranzahl und dem Gefahrenpotential – die meisten der ehrenamtlichen ASB-Helfer im Sanitätsdienst haben eine Sanitätsdienstausbildung absolviert.

Sanitätsdienst bei privaten oder öffentlichen Veranstaltungen

Sowohl private als auch öffentliche Veranstalter können die sanitätsdienstliche Betreuung ihrer Feier durch den ASB absichern lassen.

Jugendbetreuer

Jugendbetreuer
Foto: ASJ/Hannibal

Unsere Jugendabteilung, Arbeiter-Samariter-Jugend, sucht aktuell liebevolle und zuverlässige Verstärkung in der Betreuung !!!

Die Gruppe besteht aus momentan 10 Jugendlichen im Alter von 14-16 Jahren.

Schwerpunkt der Arbeiter-Samariter-Jugend ist die Vorbereitung auf die spätere Sanitätsausbildung. Auch Hüttenaufenthalte, Ausflüge und weitere spannende Aktionen stehen bei uns genauso auf der Tagesordnung wie Erste-Hilfe-Trainings.

Du solltest mindestens 18 Jahre alt und zuverlässig sein, sowie Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen haben.

 

Wir bieten:

  • Interessante und spannende Tätigkeit in der Jugendarbeit
  • Fortbildungsangebote und Schulungen im Bereich der Jugendarbeit
  • Fortbildungsangebote und Schulungen im Bereich des Sanitätswesen

Bei Interesse, melde Dich bitte bei der Jugendleitung Frau Martina Latein (martina.latein@asb-es.de).

Rettungshundestaffel

Rettungshundestaffel

Rettungshunde können große und unwegsame Gelände in relativ kurzer Zeit absuchen. Sie spüren Menschen in bis zu 500 Metern Entfernung auf, verschüttete Personen wittern sie noch bis zu einer Tiefe von fünf Metern.

Derzeit gibt es im ASB bundesweit mehr als 40 Rettungshundestaffeln in denen rund 700 Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer aktiv sind. Die ehrenamtlichen ASB'ler sind mit ihren Rettungshunden mit ihrem gut ausgeprägten Gehör- und Geruchssinn bei der Suche nach Vermissten oder verunglückten Menschen unersetzlich.

Jede Rettungshundestaffel wird von der Polizei alarmiert und kann innerhalb kürzester Zeit zu einer Suchaktion ausrücken. Aufgrund des gut ausgeprägten Geruchssinns der Rettungshunde können große und unwegsame Gebiete in relativ kurzer Zeit abgesucht werden.

Trümmerhunde, Flächensuchhunde und Mantrailer

Je nach Einsatzlage werden werden speziell ausgebildete Rettungshunde-Teams durch die Polizei angefordert: Flächensuchhunde vorwiegend bei einer Vermisstensuche im Wald, Trümmerhunde z.B. nach einer Gasexplosion und Mantrailer (Personenspürhunde) in der Regel bei der Suche in der Stadt oder in Gebäuden.

Während Flächen- und Trümmerhunde trainiert werden, menschlichen Geruch generell in Wäldern oder Trümmern anzuzeigen, ist der ausgebildete Mantrailer in der Lage, einen bestimmten, individuellen Geruch zu verfolgen. Hierzu wird dem Hund eine Tüte mit dem Geruchsgegenstand (z.B. einem T-Shirt) der vermissten Person unter die Nase gehalten, so dass er der individuellen Geruchsspur folgen kann.

Sensible Hundenasen

Alle Hunde verfügen über einen besonders sensiblen Geruchssinn. Ein Mensch hat ca. fünf Millionen Riechzellen. Ein Schäferhund verfügt im Vergleich dazu über 220 Millionen Riechzellen.

Bei größeren Verkehrsunfällen werden oft nicht alle Unfallopfer durch die Rettungskräfte gefunden. Auch hier kann ein Rettungshund selbst bei schlechter Sicht und verregnetem Wetter noch Menschen in 500 Metern Entfernung riechen und orten. Verschüttete Personen wittert er noch bis zu einer Tiefe von fünf Metern.

Ausbildung für Rettungshunde

Für ihre verantwortungsvolle Suchaufgabe nach vermissten oder verschütteten Menschen werden die Hundeführer bzw. Hundeführerinnen und ihr Hund zu einem Rettungshunde-Team speziell ausgebildet und trainieren unter realistischen Bedingungen.

Der ASB bildet Rettungshunde in folgenden Sucharten aus:

Flächensuche, Trümmersuche und Mantrailing

Die Ausbildung eines Rettungshundeteams (Hundeführer/in und Hund) nimmt circa eineinhalb bis zwei Jahre in Anspruch und findet bei uns vor Ort in der Rettungshundestaffel statt. Neben Erste Hilfe am Mensch und am Hund umfasst das Training auch fachspezifisches Wissen um Einsatztaktik, Orientierung im Gelände und Sprechfunk. Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung zur Erlangung der Einsatzfähigkeit, die alle 18 Monate wiederholt wird.

Wenn Sie eine verantwortungsvolle und sinnvolle Aufgabe suchen, sind Sie bei uns richtig! Sie benötigen keine besonderen Vorkenntnisse, denn Sie erhalten von Anfang an eine fundierte Ausbildung in den ASB-Rettungshundestaffeln. Wichtig zu wissen: Jeder Hund kann Rettungshund werden, es gibt keine Rasse, die besonders geeignet ist.

Übrigens: Auch Interessierte ohne Hund können mitmachen und die Teams in der Ausbildungsphase und in den Einsätzen unterstützen.

Werden auch Sie freiwilliges Mitglied in einer unserer Rettungshundestaffeln. Ihr Engagement ist gefragt!