Einsatzübung in Slowenien

Nach langer Vorfreude war es am vergangenen Wochenende endlich soweit! 3 Hundeführer und ein Beobachter bildeten ein ASB-Team und nahmen an der Mannschafts-Einsatzübung in Slowenien teil. Der Rettungshundeführerverein Slowenien hat sein Versprechen nicht gebrochen, den Anspruch der Übung auf sehr hohem Niveau zu halten. Die 18 Teams aus 7 Ländern hatten die Aufgabe, 4 Trümmergelände- bzw. Gebäude zu jeweils einer Größe von ca. 1.000 qm (auf mehreren Geschossen) sowie 3 Flächen von jeweils etwa 100.000 qm abzusuchen. Pro Suchgebiet steht ein Zeitrahmen von 20 min. (inkl. Befragung und ohne Zeitstopp bei Auffinden einer Person!) zur Verfügung. Der hohe Anspruch liegt auch daran, dass die Verstecke in den Gebäude sehr schwierig gewählt und die Terrains nicht betreten werden dürfen. Die Waldflächen sind in sehr steilem Gelände und weisen eine Länge von bis zu 900 Metern auf. Zusätzlich zu den Suchen wird den Teams auch noch die Fähigkeit abgeprüft, Mensch und Hund abseilen zu können. In diesem Jahr hatte sich der Veranstalter etwas ganz besonderes ausgedacht; die Teams wurden zunächst mit dem Boot an einen Punkt gefahren, an dem ein Fluss über ein gespanntes Seil überquert werden musste. Anschließend war die Aufgabe, einen 6 km langen Orientierungsmarsch direkt ins nächste Suchgebiet zu absolvieren. Desweiteren mussten alle Teams in 2 Suchgebieten Erste Hilfe leisten. Am Ende der Übung sind natürlich alle Gewinner, die es durchgestanden haben. Aber besonders die, die nach den IRO-Richtlinien zur Erlangung der Einsatzlizenz positiv abgeschlossen haben. Hiefür müssen min. 70% der versteckten Personen gefunden werden und auch die sonstigen Aufgaben erfüllt sein. Dies ist dem ASB-Team gelungen und zeigt, dass der eigene Anspruch an die Qualität der Rettungshundeteams der richtige ist.